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Montag, 12. August 2013

HANSESAIL 2013

Vom 8. - 11. August war es wieder einmal soweit: Hansesail.

Wie jedes Jahr am zweiten Augustwochenende herrscht Ausnahmezustand in Rostock. 

Kleine Schiffe, 
große Schiffe, 
traditionelle Schiffe, 
moderne Schiffe,

alle, die nicht eh schon in Rostock ihren Heimathafen haben, sind zu Besuch. 
Aus 
allen Herren Ländern.

Etwa 1 Millionen Menschen haben sich das Spektakel an der Warnow in diesem Jahr angeschaut.



Die Hansesail im Rostocker Stadthafen




Die Hansesail in Warnemünde





Donnerstag, 8. August 2013

BEAUTY IS WHERE YOU FIND IT **das grosse blau**

Die Sommerpause ist vorbei und heute geht es bei luzia pimpinella wieder los mit ihrem fast schon berühmten Fotoprojekt Beauty is where you find it
Ich bin zum ersten Mal dabei und das Thema lautet diese Woche "Das grosse Blau".

Heute startet in Rostock auch die Hansesail, da musste natürlich etwas Passendes her. Entschieden habe ich mich für die beiden blauen Kräne, die im Rostocker Stadthafen stehen. Sie sind BLAU. Sie sind GROSS. Dahinter fließt die BLAUE Warnow und wenn man einen schönen Tag erwischt, ist auch der Himmel im Hintergrund zauberhaft BLAU :)




Der Rostocker Stadthafen war zu DDR - Zeiten ein Industriegebiet. Heute erinnert vor Ort nur noch wenig an die industrielle Hafenarbeit von damals, u.a. aber diese beiden blauen Portalkräne. Sie sind nun ein beliebtes Fotomotiv, versprühen einen Zauber von Nostalgie und verleihen dem Stadtbild einen gewissen maritimen Charme.

Die beiden Kräne sind typisch für die 60er Jahre. Auf Schienen wurden sie damals entlang der Kaikante hin und herbewegt und mit ihrer Hilfe wurden Waren auf die Schiffe verladen. 
Es soll damals immer zum Schutz der Hafenarbeiter eine Alarmglocke ertönt sein, sobald die Kräne in Bewegung waren und dieses monotone Alarmsignal war wohl ganz typisch für den 
Bereich der Rostocker Innenstadt.

Heute befinden sich die blauen Kräne im Ruhestand, geben keinen Ton mehr von sich und 
lassen sich nur noch bestaunen.

 
 

Sonntag, 9. Juni 2013

KTVlenzen - EIN PAAR EINDRÜCKE



Ach ja, wie wahr, wie wahr!


Gestern fand in der Rostocker KTV das Stadtteilfest KTVlenzen statt. Ein guter Anlass, diesem Stadtteil mal wieder einen Besuch abzustatten. Ich mag es dort - immer wieder. Viele kleine, individuelle Geschäfte und nette Cafés sind dort zu finden, man begegnet Künstlern und Lebenskünstlern!





Irgendwie herrscht dort immer eine besondere Atmosphäre. Kein anderer Stadtteil in Rostock strahlt soviel Lässigkeit aus und das Leben dort findet gerne auf den Straßen und Höfen statt, nicht hinter verschlossenen Mauern.





Beim Stadtteilfest fasziniert mich immer, mit wieviel Liebe zum Detail jeder seinen Beitrag leistet. Hier hängen Luftballons im Baum, dort werden Waffeln vorm Schaufenster gebacken und verschenkt, an anderer Stelle können Mütter kostenlos aussortierte Kinderklamotten mitnehmen oder hübsche Wimpelketten werden über die Straße gespannt.
Egal, ob alt oder jung - man spürt, die KTVler lieben ihr Viertel!




Leider wirkte das Fest in diesem Jahr etwas geschrumpft, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.




Ein toller Tag - gute Stimmung, Sonnenschein und bestes Sommerwetter! Danke KTV, Du bist einmalig!

Dienstag, 28. Mai 2013

ALLERLETZTE REISE

Heute Vormittag trat die Georg Büchner ihre letzte Reise an.

Schon als vor Monaten die ersten Gerüchte aufkamen, dass die Georg Büchner weg soll, haben sich viele Rostocker und Schiffsfreunde zusammengeschlossen, um dafür zu kämpfen, dass das Schiff in Rostock liegen bleiben darf. Doch der Kampf konnte nicht gewonnen werden, heute verließ die Georg Büchner nun ihren Liegeplatz im Stadthafen und wurde warnowaufwärts geschleppt.


Warnowaufwärts aus Richtung Stadthafen kommend


Als das Schiff 1950 vom Stapel lief, hieß es noch Charlesville. Zuerst war es als Fracht- und Passagierschiff auf den Meeren unterwegs.
1967 wurde es dann unter dem neuen Namen Georg Büchner an den VEB Deutsche Seereederei Rostock (DSR) übergeben und in der DDR hatte es die Funktion eines Fracht- und Ausbildungsschiffes (Fahrten nach Kuba und Mexiko).


Georg Büchner mit Schlepperbegleitung


1977 wurde die Georg Büchner außer Dienst gestellt, ab dann diente das Schiff noch als stationäres Ausbildungsschiff.



Unbekannte haben in den letzten Tagen noch ihren Unmut backbords hinterlassen



Um das Schiff nach der Wende vor der Abwrackung zu retten, übernahm die Hansestadt Rostock das Schiff 1991. Der symbolische Preis soll 1 DM betragen haben.



weiterer Unmut am Außenschiff



Danach diente die Georg Büchner als Berufsschulinternat, später wurde sie als Hotelschiff und schließlich bis 2012 als Jugendherberge genutzt.


Bug der Georg Büchner


Doch die Kosten für die Instandhaltung des Schiffes wurden zu groß, das Geld dafür konnte nicht mehr aufgebracht werden.


Heck der Georg Büchner


Mitte Mai 2013 wurde das Schiff nun von  der Hansestadt Rostock zur Verschrottung freigegeben und nun ist sie auf dem Weg nach Litauen, wo diese dann stattfinden soll!


letzter Blick auf die Georg Büchner

  
Entlang der ganzen Warnow zwischen dem Rostocker Stadthafen und Warnemünde haben sich heute zahlreiche Schaulustige versammelt, um die Georg Büchner auf dem ersten Abschnitt ihrer letzten Reise noch einmal zu sehen. Viele sind sehr traurig über diesen Abtransport, da sie einige Erinnerungen mit dem Schiff verbinden und / oder das Schiff für sie einfach zu Rostock dazugehört!

Viele Diskussionen und Beschwerden gab es - aber jetzt ist sie für immer weg!

Mittwoch, 15. Mai 2013

DA KANN ICH HEUTE NACHT EIGENTLICH BERUHIGT SCHLAFEN

Durch die Nachrichten habe ich heute erfahren, dass unser Bundesinnenminister Friedrich die neue Polizeiliche Kriminalstatistik präsentiert hat. Demnach ist

Bremen auf Rang 7

Lübeck auf Rang 12

Rostock auf Rang 22

Also lebte ich zuerst relativ gefährlich, dann schon sicherer und nun noch viel, viel sicherer - na dann kann ich heute ja beruhigt schlafen gehen!

Auf dem letzten Rang (36), der genannt wurde, ist übrigens Wiesbaden gelandet. Aber was soll ich in Wiesbaden????? Gibt ja bestimmt schöne Ecken dort, aber als Hanseatin mit Leib und Seele bleibe ich doch lieber hier :)



Übrigens machte heute noch eine weitere Nachricht in den Medien die Runde: Thomas Schaaf ist nicht mehr Trainer bei Werder Bremen! Nach 14 Jahren! Das stimmte den Hanseaten und mich dann doch recht traurig :(