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Sonntag, 27. Oktober 2013

PHOTOCHALLENGE im Oktober ***Herbstgenuss***

Kürbissuppe, Kürbismus, Kürbisbrot, Kürbiskuchen 
und ein Salat mit Rote Bete





Das Thema der Photochallenge im Oktober bei majamade lautet:

Herbstgenuss

Der Herbst bietet viele Zutaten für tolle Leckereien. Und dazu sieht das meiste auch noch toll aus. 







 Also, erst Deko, dann Kochtopf!

Gerade im Oktober habe ich einiges in der Küche verarbeitet.

Zum Beispiel gab es leckere


Kürbissuppe




Dafür einen Hokkaido aufschneiden, die Kerne entfernen und den Kürbis in kleine Stücke zerteilen. Den Hokkaido vorher gründlich waschen, dann kann die Schale dran bleiben.
Zwei Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und1-2 Knobizehen fein hacken. Dann etwas Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig werden lassen. Die Kürbisstücke hinzugeben und alles anbraten, den Knoblauch dann ebenfalls in den Topf geben. Wasser zum Gemüse geben und alles köcheln lassen, etwa 20 Minuten.
Alles pürieren, mit Orangensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Ein paar Kräuter nach Belieben beim Servieren über die Suppe streuen.







Gebacken habe ich im Oktober Kürbisbrot und Kürbiskuchen. Dafür benötigt man als Zutat Kürbismus, das sich ganz einfach machen lässt: 

Kürbismus
(zum Weiterverarbeiten)

Das Kürbisfleisch (auch hier habe ich wieder Hokkaido verwendet) klein schneiden, in einen Topf mit etwas Wasser geben. Beides ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist. Dann zerstampfen, so hat man nun Mus zum Weiterverarbeiten. Ich friere dieses Mus auch gerne portionsweise ein, damit ich immer einen Vorrat habe.






Das Kürbisbrot backe ich nach einem Rezept meiner Oma, allerdings gluten- und laktosefrei abgewandelt.


Kürbisbrot



Zutaten
850g glutenfreie Mehlmischung
500g Kürbismus
1 Würfel Hefe (ich habe aber 2 Pck Trockenbackhefe verwendet)
180g Zucker
1 Ei
150g flüssige, kalte Sojamargarine





Das Ei schaumig schlagen, den Zucker zufügen und verrühren. Dann das Fett zugeben, verrühren. Das Kürbismus zu der Masse geben und unterrühren. Mehl und Trockenbackhefe vermischen und unter die anderen Zutaten mischen. Alles ordentlich verkneten und einen Brotlaib daraus formen. Auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 40 Minuten backen. 





Besonders lecker mit selbstgemachter Marmelade:




Auch sehr lecker ist der Kürbiskuchen, das Rezept habe ich bei Katharina kocht gefunden.



Kürbiskuchen
- abgewandelt -
in der gluten- und laktosefreien Variante




Zutaten
175g glutenfreie Mehlmischung
1/2 Pck Backpulver (glutenfrei)
1 Msp Zimt
1 Prise Salz
200g Kürbismus
2 Eier
150g Zucker
80g Sojamargarine
100g gemahlene Haselnüsse
evtl. Puderzucker zum Bestreuen


Eier, Zucker und Fett schaumig schlagen. Das Kürbismus und die 
gemahlenen Haselnüsse unterrühren.
Mehlmischung, Backpulver, Zimt und Salz vermischen, alles zu den anderen Zutaten geben und unterrühren.




Den Teig in eine gefettete Form geben (ca. 20x30cm groß) und im vorgeheizten Ofen bei 
175°C ca. 30 Minuten backen.

Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.







Rote Bete - Spinat - Salat mit Ziegenkäse

Die Rote Bete verarbeite ich zusammen mit frischen Spinat momentan gerne zu einem herbstlichen Salat, das Rezept dafür habe ich ebenfalls bei Katharina kocht gefunden. Der Salat schmeckt auch super, wenn man noch etwas Apfel oder Birne mit hinein schneidet.

Leider habe ich von dem Salat bisher nie ein Foto gemacht, aber ich werde ihn sicher bald 
wieder machen und kann das dann ja noch nachholen.




So, das waren nun die Zutaten und Rezepte, die im Oktober Dauergast in meiner 
Küche waren. Mit ihnen versuche ich nun mein Glück bei der Photochallenge, denn es gibt 
einen supersüßen Gewinn.












Sonntag, 22. September 2013

PFLAUMENKUCHEN

Kein September ohne Pflaumenkuchen! 
Den besten Pflaumenkuchen der Welt macht ohne Frage mein Vater. Allerdings wird dieser mit Hefe gebacken und bisher ist es mir einfach nicht gelungen, einen Hefeteig mit glutenfreien Mehl gut hinzubekommen. Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht.


Auf dem Blog A dream aloud, der zwar leider nicht mehr weiter geführt wird, aber einen großen Fundus an Rezepten enthält, habe ich folgendes Rezept gefunden:



Pflaumenkuchen für graue Herbsttage
(glutenfreie Abwandlung)





Zutaten:
200g Mehl (glutenfreie Mehlmischung)
50g Speisestärke (aus Kartoffelstärke)
50g gemahlene Mandeln
100g Puderzucker
3 Eigelb
150g Sojamargarine
100g Vanillezucker

Pflaumen (ca. 850g)


Zubereitung:

Eigelb und Margarine verschlagen, den Puderzucker hinzu geben. Dann Mehl, Speisestärke und die gemahlenen Mandeln untermischen, alles zu einem glatten Teig verkneten. Für etwa 10 Minuten kalt stellen.

Nun die gewaschenen Pflaumen entsteinen und längs halbieren.

Eine Springform fetten und den Teig dann auf dem Boden ausrollen. Der Teig ist noch recht klebrig, das ist aber nicht weiter schlimm.

Die Pflaumen auf dem Teig verteilen und mit ca. 50g Vanillezucker bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C knapp 1 Stunde backen, kurz abkühlen lassen und dann mit dem restlichen Vanillezucker bestreuen.






Ergebnis: Der Kuchen schmeckt sehr lecker. Der Teig ist zwar etwas trocken und krümelig, aber das stört nicht weiter.





Auf einem anderen Blog bin ich pflaumenkuchentechnisch ebenfalls fündig geworden. Einen veganen Pflaumenkuchen gibt es bei Food´n´Fotos - Life of a vegan



Veganer Pflaumenkuchen mit Streuseln
(glutenfreie Abwandlung)







Zutaten:
ein knappes Kilo Pflaumen

Zutaten für den Teig:
200g Mehl (glutenfreie Mehlmischung)
100g Zucker
50g Margarine (pflanzlich)
2 TL Backpulver (glutenfrei)
1 Prise Salz
etwas Sojamilch


Zutaten für die Streusel:
200g Mehl (glutenfreie Mehlmischung)
125g Margarine (pflanzlich)
100g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver (glutenfrei)
2 Pck Vanillezucker



Zubereitung:

Mehl, Zucker, Margarine, Backpulver, Salz und einen Schuss Sojamilch gut miteinander verkneten. Evtl. noch etwas Sojamilch hinzufügen, wenn der Teig zu krümelig ist.

Dann den Teig auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, am Rand möglichst etwas höher.

Die Pflaumen waschen, entkernen, längs halbieren und auf dem Teig verteilen.

Nun die Zutaten für die Streusel miteinander vermischen und diese Streusel dann die Pflaumen verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 150°C 40 Minuten backen, dann den Ofen auf 170°C erhöhen und weitere 10 Minuten backen. Den Backofen schließlich ausschalten und den Kuchen noch eine halbe Stunde bei geschlossener Tür im Ofen stehen lassen.





Ergebnis:
Superlecker und sehr saftig!

Donnerstag, 30. Mai 2013

BACKE, BACKE, MUFFINS

Vor ein paar Tagen bin ich bei saskiarundumdieuhr über ein tolles Muffinrezept getolpert, das ursprünglich von what Ina loves kommt: Rhabarber - Erdbeer - Streusel - Muffins! Wow, das sah so lecker aus, dass ich es unbedingt einmal ausprobieren musste.

Nun habe ich ja leider einige Lebensmittelunverträglichkeiten, so kann ich nicht einfach ein Rezept nachbacken. Also ich könnte schon, hätte dann aber selbst nichts vom Ergebnis.

Also hab ich die problematischen Zutaten gegen meine speziellen ausgetauscht. Das ist immer risikoreich, denn manche Sachen werden genauso gut, mit manchen Rezepten kann man das aber nicht so einfach machen und das Backergebnis ist für die Mülltonne!
Aber ....... *Trommelwirbel* .......... diese Muffins sind trotzdem gelungen und haben auch noch super lecker geschmeckt!!!

Aber nun will ich Eucht, vor allen den Geschöpfen mit Unverträglichkeiten unter uns, das Rezept nicht länger vorenthalten:


Rhabarber - Erdbeer - Streusel - Muffins
in der Unverträglichkeitsversion


Zutaten für die Streusel:
150g Mehl  glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse
75g Zucker
75g weiche Butter Sojamargarine

Zutaten für den Muffinteig:
180g Rhabarber
60g Erdbeeren
2 Eier
75g Zucker
200ml Milch Sojamilch
100ml Sonnenblumenöl
1 TL Vanille
250g Mehl  glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse
1 TL Backpulver (ohne Weizenstärke!)


Zubereitung:
Den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden, die Erdbeeren nach dem Waschen ebenfalls klein schneiden.


Alle restlichen Zutaten für den Muffinteig miteinander vermixen und den Rhabarber sowie die Erdbeeren vorsichtig unterheben.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und in den vorgeheizten Backofen (180°C) schieben - erst einmal nur für 10 Minuten.



Mehl glutenfreie Mehlmischung für Kuchen und Kekse, Zucker und Butter Sojamargarine dann mit der Hand zusammen mischen und zu Streuseln kneten. Die Muffins kurz heraus holen und mit den Streuseln berieseln, dann alles für weitere ca. 15 Minuten backen.


Die Muffins aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.





Mein Rezeptumwandlungsergebnis:
Die problematischen Zutaten ließen sich erstaunlich gut austauschen. Im Original ist der Teig vermutlich etwas fluffiger, aber so waren sie auch sehr gelungen.
Die Streusel auf den Muffins sind beim Essen schnell komplett runter gebröckelt, die Konsistenz der Streusel war durch den Mehltausch mürber. Vielleicht ist es einen Versuch wert, die Streusel sofort vor dem Backen auf den Teig zu streuen (Gefahr des Einsinkens besteht dann natürlich) oder den Muffinteig schon nach 5 anstatt 10 Minuten wieder herauszuholen. Dadurch haften sie später eventuell besser auf den Muffins!?!
Das Mengenverhältnis der Erdbeeren zum Rhabarber war super.
Dann war es noch eine Premiere für mich: Seit meiner Lebensmittelumstellung habe ich zum ersten Mal Streusel gemacht. Ich war gespannt, habe gezweifelt, ob es funktionieren wird, aber es hat sich gelohnt. Bis auf das sie sehr bröckelig waren, hat es sehr gut geklappt!


Testesser: 
der Hanseat, Kollegen und ich
Ich war die einzige mit Unverträglichkeiten, aber geschmeckt haben sie allen sehr gut.
Also auch bei Normalessern Test bestanden :)


Ein großes Dankeschön an Saskia und Ina für das tolle Rezept!